Geschichte & Chronik

Die Geschichte der Volksschule Tribuswinkel


Laut der Gründungstabelle in der Heimatkunde des Bezirkes Baden, bestand in Tribuswinkel seit 1700 eine Schule. Das Schulhaus befand sich an der Ecke Pfarrgasse und Badnerstraße und sammelte von 1795 bis 1876 die Tribuswinkler Schuljugend zum Unterricht. Nach dem Schulbetrieb wurde aus diesem Gebäude das Gemeindeamt. Um 1875 kaufte die Gemeinde ein altes Bauernhaus zwischen Kirche und Mühlbach, ließ es abreißen und baute an seiner Stelle ein neues Schulhaus – das heutige Kulturhaus. Damals besuchten 170 Kinder die Volksschule und wurden abwechselnd von nur einem Lehrer am Vormittag und am Nachmittag unterrichtet. Zu dieser Zeit hatten die Kinder jeweils drei Wochen Hauptferien im Juni und im Oktober, um den Eltern bei der bäuerlichen Arbeit helfen zu können.1971 wurde das Schulhaus in der Josef Lichteneckergasse neu errichtet und ab dieser Zeit konnten auch die Oeynhausner Kinder die Volksschule in Tribuswinkel besuchen. In der Tribuswinkler Volksschule gab es in den letzten Jahren immer wieder Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten und diese setzen sich bis heute fort. Seit 2005/06 wird diese Schule als Ganztagsschule mit flexibler Kinderbetreuung geführt. Die Schule entspricht nun allen räumlichen und pädagogischen Anforderungen eines modernen und zukunftsorientierten Unterrichts. Zum heutigen Einzugsgebiet gehören die Katastralgemeinden Traiskirchen, Möllersdorf, Wienersdorf, Oeynhausen und Tribuswinkel.
Zurzeit besuchen 175 SchülerInnen mit 15 LehrerInnen und 4 FreizeitpädagogInnen die Schule, die von Michaela Kupfer seit dem Schuljahr 2020/21 geleitet wird.

Chronik der Volksschule Tribuswinkel

1710

Erste Erwähnung einer Schule durch Schulmeister Wolf Gängl, d.h. lange vor der allgemeinen Schulpflicht von 1776.

1795

wurde das Schulhaus Bahngasse (Ecke Badnerstraße-Pfarrgasse) erbaut und bis 1876 als Schule und später als Gemeindehaus verwendet.

1875

kaufte die Gemeinde ein zwischen Kirche und Mühlbach gelegenes Bauernhaus, ließ es demolieren und durch Baumeister Breyer mit einem Kostenaufwand von 23000 Gulden ein neues Schulhaus, das derzeitige Kulturhaus, erbauen. Bei der Grundaushebung kam viel Wasser, so dass man genötigt war, Piloten zu schlagen und Roste zu legen. Bei dieser Gelegenheit wurde das „Kirchenmäuerl“ durch Hineinrücken mit dem neuen Schulhaus in eine gleiche Linie gebracht und dadurch der davor befindliche Kirchenplatz vergrößert. 170 SchülerInnen, 1 Lehrer, Halbtagsunterricht.

1877

Trennung in zwei Klassen und eine zweite Lehrkraft (Unterlehrer).

1878

Trennung in drei Klassen mit drei Lehrkräften

1879

Hauptferien gab es drei Wochen im Juni und drei Wochen im Oktober (Schulschluss). Die vielschichtigen Veränderungen von 1934 – 1945 fanden auch in der Schulchronik ihren Niederschlag.

1953

Zur Osterzeit erhielt die erste Klasse 16 neue zweisitzige Bänke mit breiterer Schreibfläche und aufklappbaren Sitzen. Weiters wurde der Eingang mit grünen Fliesen getäfelt und das Äußere des Gebäudes erhielt ein neues Aussehen.

1954

Die Gemeinde hat nun auch die vierte Klasse mit 20 Tischen und 40 Sesseln ausgestattet, die Klasseneinrichtung aus „Großvaters Zeiten“ wurde durch eine neue ersetzt. In den Ferien 1954 erhielt die Schule für die zweite und dritte Klasse auch neue Tische und Sessel.

1957

Am 3. Mai 1958 ab 10 Uhr konnte in Tribuswinkel die neue Wasserleitung benutzt werden.

1963

Die 3. und die 4. Klasse werden in zwei Klassen getrennt. Einige Jahre musste wegen Platzmangels eine Klasse im Pfarrhof unterrichtet werden.

1971

Abschied vom nun 96 Jahre alten und derzeit zu kleinen Schulhaus. Der 2. September ist ein Festtag für ganz Tribuswinkel – Einweihung der neuen Schule in der Schulgasse (Josef Lichteneckergasse 5).

1972

In diesem Jahr wurde die Volksschule in Oeynhausen aufgelöst. Die Kinder müssen in Tribuswinkel die Schule besuchen. Sie werden zusammen mit den Kindern von der Schafflerhof- und Tattendorfersiedlung mit einem Schulbus transportiert.

1975

Besuch durch Kardinal König.

1977

Bundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger besucht unsere Schulkinder.

1984

Besuch durch Weihbischof Florian Kuntner.

2002

Sanierung und Erweiterung des Schulgebäudes.

2004/05 auf 2005/06

In diesem Jahr erfolgte die Änderung der Schulform auf eine ganztägiggeführte Schulform mit flexibler Kinderbetreuung.

2009

Zubau der Volksschule Tribuwinkel wird realsiert.

2010

Gestaltung des Schulgartens.

2013

BUCHKLUB Dank und Anerkennung für Leseförderung.

2014

Schule.Leben.Zukunft Zertifikat für Leistung in Gemeinde und Region

Auszeichnung für den [PAR]-Partnerschaft Biondekbühne Baden.

2016

Unserer Schule erhält das Zertifikat EIGENSTÄNDIG WERDEN Schule

Urkunde VS Tribuswinkel für „Mein Körper gehört mir“